Diese Notiz zeigt die Fixpreisleiter aus dem Gesamtbericht
Sie gilt weiterhin. Seit dem 27.08.2026 steht sie aber gleichberechtigt neben einem Monatspaket, weil der Schweizer Markt überwiegend Abos verkauft. Die vollständigen Bänder beider Wege, alle 13 Bausteine und die Trennung der Drittkosten stehen in Preismodell.
Die Leiter ist seit 01.09.2026 nicht mehr die Verkaufsstruktur
Für die Website gilt Erics Struktur: „3-4 klare Tätigkeitsbereiche, darin 3-5 klar definierte Pakete … Paketpreis ‚ab CHF XXXX.–’”. Vier Bereiche, geschnitten nach Entscheider im Betrieb, stehen in Pakete.
Was sich dadurch ändert: Der KI-Prozess-Check ist kein publiziertes Einstiegsprodukt mehr (Stufe 1 unten), sondern der erste Schritt innerhalb der grossen Pakete. Publizierter Einstieg ist der Auffindbarkeits-Check ab CHF 690, vollständig anrechenbar. Grund: Ein direkter Wettbewerber steigt bei CHF 490 voll anrechenbar ein, zwei Berner Anbieter gratis bzw. bei CHF 950. → 00 Übersicht Wettbewerber Befund 2
Die Stufenlogik unten bleibt als interne Verkaufsreihenfolge gültig. Sie sagt, in welcher Reihenfolge verkauft wird, nicht mehr, was auf der Website steht.
Alle Preise sind begründete Setzungen ohne Marktvalidierung
Sie passen zu den erhobenen Wettbewerbspreisen, beruhen aber auf keinem einzigen Gespräch mit einem Zielkunden. Die ersten drei Verkaufsgespräche sind zugleich ein Preistest.
Die Produktleiter
Jede Stufe beantwortet eine andere Kaufentscheidung. Aktiv verkauft werden zunächst nur die ersten beiden. Stufe 3 und 4 werden nie zusammen mit dem Piloten verkauft. Sie entstehen aus einem zufriedenen Kunden, nicht aus einem Verkaufsgespräch.
| Stufe | Angebot | Preis zzgl. MWST | Dauer | Status |
|---|---|---|---|---|
| 1 | KI-Prozess-Check | CHF 1’200 | 5 Arbeitstage | nicht mehr publiziert — siehe Kasten oben |
| 2 | AnfrageFlow Starter | CHF 4’900 | 3 Wochen | aktiv, aber Preis gegen Zielgruppe prüfen |
| 2b | ContentFlow Quick Check | CHF 5’900 | 4 Wochen | vorbereitet |
| 2c | DocFlow Starter | CHF 5’900 | 4 Wochen | vorbereitet |
| 3 | Gezielter Ausbau | ab CHF 8’900 | 4–8 Wochen | erst nach Pilot |
| 4 | Betreute Verbesserung | ab CHF 750 / Monat | laufend | erst nach Pilot |
Ohne Preis und ohne Stufe: ProjektFlow und WissensFlow. Dabei deckt ProjektFlow 32 der 125 Automationen ab, fast so viele wie AnfrageFlow. Beide stehen in Pakete deshalb ohne Preisspalte, nur genannt. → Offene Entscheidungen Punkt 10
Erics Einwand vom 02.09.2026 — und eine Rechenlücke dahinter
„Preis zu 100% anrechenbar auf Folgeprojekt? Wenn ja, sollte unser Aufwand dafür möglichst tief sein, das was dem Kunden präsentiert wird, möglichst umfangreich ⇒ möglichst automatisiert, sonst arbeiten wir für lau”
Der Einwand trifft, und er trifft härter als gedacht. Aufwandsmodell rechnet den Prozess-Check mit 1–1.5 Personentagen und kommt so auf CHF 800–1’200 pro Tag. Die eigene Detailzeile im selben Dokument ergibt aber 0.5–1 PT Manuel plus 0.5–1 PT Eric = 1–2 PT. Bei zwei Personentagen sind es CHF 600 pro Tag, nicht 800–1’200.
Wird er dann noch voll angerechnet und der Kunde bucht nicht, ist der Tag verschenkt. Erics Schluss ist richtig.
Vier Fragen fürs Telefonat, keine davon entschieden:
- Gilt die Anrechnung für den Prozess-Check? Am 01.09. wurde nur der Auffindbarkeits-Check voll anrechenbar gemacht, ein anderes Produkt
- Voll oder gedeckelt? Swiss Shift rechnet CHF 490 voll an, hier ginge es um CHF 1’200
- Welcher Teil lässt sich automatisieren? Ohne diese Antwort ist „Aufwand tief, Ergebnis umfangreich” ein Wunsch
- Entfällt die Anrechnung bei Nichtbuchung? Dann ist es kein Risiko, sondern ein bezahlter Auftrag
Und der Widerspruch dahinter: Der Prozess-Check wurde am 01.09. als publiziertes Einstiegsprodukt gestrichen. Eric behandelt ihn weiter als eigenständiges Angebot mit eigenem Preis. Das ist zu klären, bevor irgendetwas automatisiert wird. → Pendenzen
Warum diese Beträge
Sie leiten sich nicht aus einem Stundensatz ab. Der Kunde soll eine einfache Frage beantworten: Löst dieser Pilot ein konkretes, wiederkehrendes Problem, und ist der Betrag dafür vertretbar?
CHF 1’200 ist eine Summe, die eine Geschäftsleitung ohne Rücksprache entscheidet. Ein dreistündiger Einsteiger-Workshop wird im Markt öffentlich mit CHF 1’800 ausgeschrieben.
CHF 4’900 ist gross genug, dass der Kunde den Piloten ernst nimmt, und klein genug für einen kurzen Entscheidungsweg. Ein eintägiger Team-Trainingstag liegt bei CHF 3’500. Der Pilot kostet mehr, liefert aber statt eines Schulungstages einen Ablauf, der nach der Übergabe weiterarbeitet.
Nach drei erfolgreichen Referenzprojekten: + rund CHF 1’000 pro Paket, oder Umfangserweiterung nur gegen Aufpreis.
Was die Rechnung dazu sagt
Was die Preise pro Personentag hergeben
Angebot Preis Aufwand mit Luft Ergibt pro PT KI-Prozess-Check CHF 1’200 1–1.5 PT CHF 800–1’200 AnfrageFlow — Erstbau CHF 4’900 5–9 PT CHF 545–980 AnfrageFlow — Wiederholung CHF 4’900 3.5–4.5 PT CHF 1’090–1’400 Gerechnet mit konsequent KI-gestützter Entwicklung: Der technische Bau ist drei- bis fünfmal schneller als in der ersten Schätzung. Herleitung: Aufwandsmodell
Die Preise bleiben damit, wo sie sind. Der gewonnene Spielraum geht in mehr Kunden pro Woche, nicht in tiefere Preise. Ob die Leiter trotzdem angepasst wird, ist eine Entscheidung. → Offene Entscheidungen Punkt 3
Das Gründungspartner-Modell
Für die ersten drei Kunden ist eine begrenzte Sonderkondition vertretbar. Sie darf aber die Leistung nicht entwerten.
| Der Kunde erhält | Der Kunde bringt ein |
|---|---|
| Den definierten Piloten zum Einführungspreis | Eine feste, benannte Testperson |
| Eine zusätzliche kurze Optimierungsrunde im Umfang | Feedback innerhalb von zwei Arbeitstagen |
| Vorrang bei einem späteren Ausbauslot | Zugang zu repräsentativen Testfällen |
| Freigabe für ein anonymisiertes Ergebnis — falls der Pilot zufriedenstellend war |
Das „falls” ist Teil der Zusage und wird nicht weggelassen. Kein pauschaler Rabatt, keine kostenlose individuelle Demo. Wenn ein Kunde zögert, ist die Antwort der kleinere bezahlte Prozess-Check, nicht ein Preisnachlass.
Zwei offene Gegenpositionen von Eric
Zur Struktur: „Weniger ist mehr! 3-4 klare Tätigkeitsbereiche, darin 3-5 klar definierte Pakete, klar beschriebener Leistungsumfang, Extra-Leistungen mit Aufpreis, d.h. Paketpreis ‚ab CHF XXXX.–’”. Das ist mehr Struktur als „ein aktives Angebot”, mit einer anderen Verkaufslogik. → Offene Entscheidungen Punkt 1
Zum Rabatt: „Z.B. Rabatt 10%, 15%, 20%, max. 25%. Bedingung: er stellt sich als Referenzkunde zur Verfügung (mit Foto, Name & Testimonial)”. Das steht direkt gegen „kein pauschaler Rabatt” und gegen das freiwillige „falls”. Bei 25 % Rabatt sinkt die Wiederholung auf rund CHF 525 pro PT. → Offene Entscheidungen Punkt 5
Beide Erlösmodelle und die Drittkosten: Preismodell · Was der Preis nicht enthält: Aufwandsmodell · Was nie im Angebot steht: Grenzen und Stop-Regeln · Marktpreise: Wettbewerb 2026 · Herleitung: Der Gesamtbericht Kap. 6 · Begriffe: Glossar