Die zentrale Liste. Hier steht alles, was nicht durch Recherche zu klären ist, sondern eine Entscheidung braucht — und jeder Widerspruch zwischen dem Gesamtbericht und Erics Rückmeldungen.

Regel für diese Notiz: Kein Punkt wird durch Vermutung aufgelöst. Beide Seiten stehen nebeneinander, beide verlinkt. Wer entscheidet, entscheidet hier — mit Datum.

Suche nach #offen findet zusätzlich alle Einzelfragen, die in anderen Notizen stehen.


A · Vor der ersten gemeinsamen Offerte

1. Wie breit ist das Angebot?

Der GesamtberichtEric
Ein aktives Angebot. Keine Website, keine Marke, keine zweite Produktlinie in den ersten 30 Tagen„Weniger ist mehr! 3-4 klare Tätigkeitsbereiche, darin 3-5 klar definierte Pakete … Paketpreis ‚ab CHF XXXX.–‘“
Website ausdrücklich nicht vor dem ersten bezahlten Auftrag„ich hätte aber eh’ eine Website gemacht … Dienstleistung vermarkten OHNE Website? Eher schwierig. Zudem: die Website ist dann auch grad DEMO für KI-Optimierung”
Branding und Print-Design: nicht anbietenErics Angebots-Mindmap führt fünf Linien: KI-Optimierung von KMU-Websites, Website-Erstellung, KI-Tools fürs Office, lokale LMs, Branding & Print-Design

Der Kern: „KI-Optimierung von KMU-Websites” ist kein anderer Wortlaut für dasselbe, sondern ein anderes Produkt mit einem anderen technischen Kern — und es ist dasjenige, mit dem Eric seine Pipeline tatsächlich ansprechen will (siehe Punkt 4). Solange das offen ist, existieren zwei Positionierungen nebeneinander.

Entscheidet: beide · Bis: vor der ersten gemeinsamen Offerte Belege: Erics Rückmeldungen §1 und §5 · Erics Angebots-Mindmap vom 25.08.2026 · Positionierung

2. Zusammenarbeit, Marge und Vertragspartei

Fünf Punkte aus dem Bericht — drei davon hat Eric bereits beantwortet:

FrageErics Antwort
Wer ist Vertragspartei?„Vielleicht derjenige, der aufwandmässig mehr zum Projekt beiträgt??”
Wer schreibt das Angebot, wer darf den Umfang ändern?„Wo immer dein Beitrag gefragt ist, offeriere ich sicher nicht über deinen Kopf hinweg!!” · „Beim Erstellen von Angeboten verantwortet inhaltlich & aufwandmässig jeder, was er beiträgt”
Wie werden Marge und Fremdkosten geteilt?„auf Basis konkreter Stundenaufwände, das gibt dann einen Verteilungsschlüssel”
Was gilt, wenn ein Kunde direkt weiterarbeiten will?offen
Welche Kapazität bringt jeder pro Woche ein, ab wann?offen

Folge aus Erics Antwort: Ein Verteilungsschlüssel nach Stundenaufwand setzt Zeiterfassung ab dem ersten Projekt voraus. Ohne sie ist die Regel nicht anwendbar. Ebenfalls offen: Was gehört in die Verträge? Erics Frage „Was genau gehört da in entsprechende Verträge rein?” und sein Hinweis „Datenschutz-Thema, gehört in unsere AGBs/Verträge” sind unbeantwortet.

Dazu Erics Garantiefrage: „‚Garantie’? Fehlerbehebung nach Implementierung vs. Ergänzungs-Wünsche, Kostenfolge der beiden Szenarien?” — die Antwort gehört ins Angebot, nicht ins erste Kundengespräch.

Entscheidet: beide, schriftlich auf einer Seite · Bis: vor der ersten gemeinsamen Offerte

3. Trägt die Preisleiter?

Die Rechnung sagt mit KI-gestützter Entwicklung: Erstbau CHF 545–980 pro Personentag, Wiederholung über CHF 1’000, Prozess-Check CHF 800–1’200. Der technische Bau ist drei- bis fünfmal schneller als in der ersten Schätzung — Stunden statt Tage.

Zu entscheiden ist nicht die Rechnung, sondern:

  • Welcher Zielsatz pro Personentag gilt für dieses Vorhaben?
  • Geht der gewonnene Spielraum in mehr Kunden oder in tiefere Preise? (Empfehlung: mehr Kunden)
  • Bleiben die Preise, oder wird die Leiter neu gerechnet?

Eric dazu: „ich höre aber auch auf mein Bauchgefühl, wenn ich glaube das etwas ‚zu teuer’ ist, ––> dann sprechen wir darüber wie versch. Leistungen ‚verschlankt’ werden können.”

Entscheidet: beide · Bis: vor der ersten Offerte Herleitung: Aufwandsmodell · Angebote und Preise


B · Fürs nächste Gespräch

4. Erics Pipeline — die konkreteste Aussage im ganzen Bestand

„Ich habe knapp 50 Adressen für KI-Optimierung von Webseiten, ich würde in Tranchen von 10-12 pro Woche die in 3-5 Wochen anzusprechen beginnen. Wenn wir bis dann auch das eine oder andere KI-Tool ready haben, kann ich das mit rein nehmen.”

Gerechnet ab 25.08.2026 heisst das: Start Mitte bis Ende September 2026. Der Aufhänger ist die Website-Optimierung, der Prozesspilot kommt als Zusatzsatz im selben Gespräch. Diese Bewegung kommt im Bericht nicht vor — und sie entscheidet Punkt 1 faktisch vor, wenn niemand widerspricht.

Zu klären: Wollen wir das so? Und was muss bis dahin vorführbar sein?

5. Branchenpriorität

BrancheBerichtEric
Handwerk, Bau, technische DienstleisterPriorität 1„Hätte ich jetzt auch so gemacht”
Handel, Grosshandel, HerstellerPriorität 2„grössere Firmen = braucht mehr Erfahrung & Knowhow = 3. Prio
Professionelle DienstleistungenPriorität 3„Sehe ich als 2. Prio
Kreativ- und MarketingagenturenErics natürliche Nische„Ich fühle mich gebauchpinselt :-)) Aber wie gesagt: Prio 3

Das Gewicht dieser Frage: Der Bericht führt die Produktdaten-Achse als die schwer kopierbare Differenzierung. Eric stuft sie auf Prio 3 und sagt zum nötigen Kundenzugang „habe ich im Moment nicht, müssten wir uns erarbeiten”. Damit steht die zentrale USP-Begründung in Frage. → Positionierung · 05 Handel und Grosshandel · 07 Professionelle Dienstleistungen

6. Welche drei Firmen werden zuerst angesprochen?

Konkrete Namen mit Ansprechperson. Der Bericht nennt bewusst keine — die ersten Kontakte kommen aus dem eigenen Netz. Ohne diese drei Namen bleibt alles Vorbereitung.

7. Rabatt- und Referenzmodell

BerichtEric
Kein pauschaler Rabatt. Gründungspartner-Modell mit Gegenleistung„Rabatt 10%, 15%, 20%, max. 25% (mehr würde ich nicht anbieten!!)”
Referenzfreigabe freiwillig: „falls der Pilot zufriedenstellend war”„Bedingung: er stellt sich als Referenzkunde zur Verfügung (mit Foto, Name & Testimonial)“
Bei Zögern: kleinerer bezahlter Prozess-Check statt Nachlass„Als Promo die ersten 3-6 Monate gratis, danach nur zu 50% anrechnen, oder garnicht mehr??”

Bei 25 % Rabatt sinkt die Wiederholung auf rund CHF 525 pro Personentag — Rabatt und Erstbau schliessen sich damit gegenseitig aus. → Angebote und Preise

8. Wird der Prozess-Check aktiv verkauft?

Der Bericht empfiehlt: aktiv, nicht als Rückfalloption. Die Aufwandsrechnung stützt das — er ist das einzige Angebot mit vertretbarem Tagessatz. Noch nicht entschieden.

9. Zeitrahmen

Der Bericht behandelt „erste Einnahmen” als harte Randbedingung. Eric relativiert:

„Das tönt jetzt dramatisch! Konkret: es wäre schön, wenn ab Okt. das erste Geld reinkommt, wenn das Nov. oder Dez. ist das keine Katastrophe, aber ich möchte jetzt trotzdem dran bleiben & Gas geben!”

Das ändert die Dringlichkeitslogik der 30-Tage-Empfehlung.


C · Aus dem Lieferkatalog

10. ProjektFlow hat keinen Preis

32 der 125 Automationen laufen über ProjektFlow — fast so viele wie über AnfrageFlow (33). In der Produktleiter kommt er nicht vor, ein Preis existiert nicht. Technisch ist er der nächstverwandte Baustein zu AnfrageFlow; bei gleicher Logik läge er bei CHF 4’900.

Zu entscheiden: aufnehmen, oder bewusst nicht anbieten? → Lieferkatalog

11. Drei Fähigkeiten, die heute fehlen

30 der 125 Automationen stehen auf ungeklärt. Fast alle hängen an dreien:

Fehlende FähigkeitBetrifft u.a.
Bild- und VideoauswertungMängelfotos, Begehungen, Rapporte mit Handschrift, Asset-Metadaten
Spracherkennung für DiktateServicetechniker-Berichte im Feld
Zugriff auf PlattformdatenBewertungen, Tracking, Kampagnendaten — plus die Frage, ob die Nutzungsbedingungen das zulassen

Aufbauen, zukaufen oder als Nicht-Angebot festschreiben? Das ist eine Entscheidung, keine Recherchefrage. → Lieferkatalog

12. Erics Qualifizierungs-Rechner

Eric schlägt einen interaktiven Rechner auf der Website vor: Betriebsgrösse, Anzahl Anfragen pro Woche, mindestens 20 Referenzbeispiele vorhanden, wer gibt frei, Ansprechpartner während des Rollouts. Ergebnis: passt / unklar, bitte melden / „Nein, das ‚Volumen’ bzw. Einsparpotential ist zu klein. Wir empfehlen Ihnen unser Tool nicht.”

Die Logik entspricht exakt den Stop-Regeln — das ist ihr Reiz. Sie setzt aber eine Website voraus und hängt damit an Punkt 1. Erics eigene Randnotiz zu einem verwandten Punkt lautet „Viel zu komplex!! Auf keinen Fall, zuviele Parameter” — ob sich das auf den Rechner bezieht, ist unklar.

Beleg: Erics Notiz „KI-Helfer — Ideen & Gedanken” vom 25.08.2026


E · Neu aus der Nachrecherche vom 27.08.2026

13. Fixpreis oder Monatspaket — oder beides?

Der Schweizer Markt verkauft 2026 überwiegend Abos: ein Basler Anbieter führt CHF 750/Mt für einen Ablauf inklusive Wartung bis CHF 8’000/Mt, dazu ein Quick-Audit für CHF 490. Der Vault führt das Abo als Stufe 4 „erst nach Pilot”.

Beide Wege stehen jetzt gleichwertig in Preismodell. Zu entscheiden ist, ob im Gespräch tatsächlich beide angeboten werden oder ob einer der Standard wird. Erics Grundsatz „Weniger ist mehr” spricht für einen Standard mit dem anderen als Ausnahme.

14. Der Einstiegspreis

Unser Prozess-Check kostet CHF 1’200, ein direkter Wettbewerber steigt bei CHF 490 ein. Der Vorschlag in Preismodell ist ein Auffindbarkeits-Kurzcheck zu CHF 490–900 als Vorstufe. Nicht entschieden.Wettbewerb 2026

15. Wird AnrufFlow überhaupt angeboten?

Drei Dinge sprechen dagegen, zwei dafür.

Dagegen: Mehrere Schweizer Anbieter besetzen die Nische bereits, speziell im Handwerk. Schweizerdeutsch wird laut Anbietern „in der Regel gut” verstanden — für Oberaargauer Dialekt ungeprüft. Und der Baustein berührt die Regel „keine autonome Kundenkommunikation”.

Dafür: Handwerksbetriebe verpassen Anrufe, nicht E-Mails — unser Priorität-1-Angebot setzt am falschen Kanal an. Und der Markt zahlt dafür belegbar CHF 2’500–8’000 Setup.

Die Grenze ist in Grenzen und Stop-Regeln §3b formuliert. Ob wir sie gehen, ist offen.

16. Drei fehlende Fähigkeiten

30 der 125 Automationen stehen auf ungeklärt, fast alle wegen: Bild- und Videoauswertung, Spracherkennung für Diktate, Zugriff auf Plattformdaten. Aufbauen, zukaufen oder als Nicht-Angebot festschreiben? → Lieferkatalog

17. Werden Drittkosten weiterverrechnet oder direkt bezogen?

Kosten Dritter 2026 listet die Tarife. Offen ist, ob der Kunde die Abos selbst abschliesst oder ob wir sie transparent weiterverrechnen. Betrifft besonders AnrufFlow, wo die Minutenkosten spürbar sind.

18. Self-hosted oder Cloud für die Automationsplattform?

Selbst betreiben spart die Cloud-Gebühr und verlagert Updates, Verfügbarkeit und Sicherung zu uns. Der Basler Wettbewerber betreibt selbst. Nicht entschieden.Kosten Dritter 2026


D · Kleinere offene Punkte

PunktStand
Standort Basel / OberaargauWeitgehend geklärt — Eric: „Ich bin wg. Kindern & Teilpensum ab & an in Basel ––> Aquise von Kunden in Region Basel ist sinnvoll & absolut kein Problem”. Ab dem dritten Kunden trotzdem neu zu prüfen
Zwei Perplexity-LinksEric verweist auf zwei eigene Recherchen, die noch nicht abgeglichen sind. Links in Erics Rückmeldungen §7
Zählweise Blog gegen QuelleDer Blogartikel nennt A/B/C = 8/7/5 Branchen, die Quelldatei 8/8/4. Seit 08/2026 sind es 25 Branchen mit 125 Automationen. Vor der nächsten Veröffentlichung korrigieren
Branchenstruktur OberaargauDie 800 Betriebe in Langenthal sind nicht nach Branche und Grösse aufgeschlüsselt. Kantonale Strukturdaten und die Unternehmensstatistik des Bundes wären die Quellen → Marktdaten Schweiz 2026
Preisniveau GEO in der SchweizFür SichtbarkeitsFlow liegen nur internationale Spannen vor. Vor der ersten Offerte gegen zwei bis drei Schweizer Anbieter prüfen
Werkzeugkosten in FrankenAutomationsplattform, Modell-API, Review-Tabelle, Passwortverwaltung — konkrete Beträge fehlen. Eric: „diese MÜSSEN begründet werden”
Mehrkanal-EingangErics Vorschlag Mail + Formular + WhatsApp widerspricht der Ein-Kanal-Abgrenzung. Als benannte Erweiterung in AnfrageFlow hinterlegt, nicht im Starter
Zwei unklare Anmerkungen„Viel zu komplex!!” (S. 21) und „logisch, was heisst das aber im Detail?” (S. 14) — worauf sie sich beziehen, ist ohne Eric nicht feststellbar. Nicht raten

Wie ein Punkt geschlossen wird

Entscheidung mit Datum unter den Punkt schreiben, status der betroffenen Kernnotiz aktualisieren, den Punkt hier auf erledigt setzen — aber stehen lassen. Eine gestrichene Entscheidung ist in drei Monaten nicht mehr nachvollziehbar.