Jeder Fachbegriff des Vaults, einmal erklärt. Die Notizen verlinken hierher, statt den Begriff jedes Mal neu zu erklären. Die letzte Spalte sagt, wo der Begriff verbindlich definiert ist.


Aufwand und Katalog

BegriffWas es bedeutetDefiniert in
PTPersonentag: 8 produktive Arbeitsstunden einer Person. Kein KalendertagAufwandsmodell
Kalenderzeit, DurchlaufzeitZeit vom Start bis zur Übergabe, inklusive Wartezeiten auf den Kunden. «3 Wochen» heisst nicht 15 PT ArbeitAufwandsmodell
ErstbauDer erste Kunde eines Bausteins. Schema, Prompt, Regeln und Feldliste entstehen neuAufwandsmodell
WiederholungJeder weitere Kunde desselben Bausteins. Der Kern wird wiederverwendet, angepasst werden Felder, Sprache und Zielsystem. Kostet rund die Hälfte des ErstbausAufwandsmodell
LuftZuschlag für Unvorhergesehenes: +25 % auf den Erstbau, +15 % auf die Wiederholung. Steht immer als eigene ZeileAufwandsmodell
Klasse S, M, L, XLGrösse einer Automation nach Erstbau-Aufwand beider Personen ohne Luft: S 1–3 PT, M 4–8, L 9–15, XL über 15. XL wird nie als Fixpreis-Pilot verkauftAufwandsmodell
SetzungEine begründete Zahl, die noch keine Messung und kein Kundengespräch bestätigt hat. Alle Preise und Aufwände im Vault sind SetzungenAufwandsmodell
ReifegradWie weit eine Automation wirklich ist: belegt = bei einem echten Kunden getestet · demo = nur mit erfundenen Fällen getestet · vorbereitet = Schema und Ablauf entworfen, nie ausgeführt · machbar = die Architektur deckt es ab, gebaut ist nichts · ungeklärt = Machbarkeit oder Aufwand offenLieferkatalog
L0–L9, LieferschritteDie neun Schritte, in denen jeder Strukturieren-Baustein geliefert wird, von der internen Vorbereitung (L0) bis zur Übergabe (L9). Die Abfolge ist immer gleich, nur der Inhalt ändert sichAufwandsmodell · AnfrageFlow
T1–T6, TeststufenDie sechs Prüfungen in Lieferschritt L8: Schema, Härtefälle, Feldgüte, Entwurfsgüte, Ende-zu-Ende, FehlerpfadeAnfrageFlow
BasiswertDie vor Projektstart gemessene Ausgangslage, etwa Stunden pro Aufgabe. Wird in L1 erhoben. Ohne ihn lässt sich keine Verbesserung belegenAufwandsmodell
Nullmessung, Schritt B0Dasselbe für Website-Projekte: Ausgangswerte einfrieren, bevor irgendetwas geändert wirdSichtbarkeitsFlow
LiefermusterVier Grundarten, wie ein Baustein Nutzen bringt: Beobachten, Befähigen, Strukturieren, Sprechen. Drei davon brauchen weder Kundendaten noch SystemzugangLieferkatalog
BausteinEin wiederverwendbarer technischer Kern, etwa AnfrageFlow. Aus ihm entstehen viele Automationen für verschiedene Branchen. 15 Bausteine im VaultLieferkatalog
AutomationEin konkreter Anwendungsfall eines Bausteins in einer Branche, etwa «Anfragen strukturieren» im Handwerk. 125 im KatalogLieferkatalog
ProduktleiterDie Stufenfolge der Fixpreisangebote aus dem Gesamtbericht: Prozess-Check, Starter-Pilot, Ausbau, betreute Verbesserung. Seit 01.09.2026 nur noch interne VerkaufsreihenfolgeAngebote und Preise
MVP«Minimum Viable Product»: die kleinste Fassung eines Bausteins, die sich beim ersten Kunden einsetzen lässtAufwandsmodell
Demo-KitSchema, Ablauf-Entwurf und 14 erfundene Testfälle für den AnfrageFlow aus der Vorarbeit. Nie ausgeführtLieferkatalog

Produkt und Verkauf

BegriffWas es bedeutetDefiniert in
PilotEin abgegrenztes erstes Projekt: ein Ablauf, ein Eingang, eine Ausgabe, Festpreis, drei Wochen. Zeigt an echten Fällen, ob es das Team entlastetPositionierung
Prozess-CheckEin bezahlter Termin (CHF 1’200): Ein Ablauf beim Kunden wird geprüft, abgegrenzt, der Basiswert gemessen. Seit 01.09.2026 nicht mehr beworben, sondern Schritt L1 der grossen PaketeAngebote und Preise
Auffindbarkeits-CheckPrüfung, ob eine Website von Suchmaschinen und KI-Assistenten gefunden und genannt wird. Braucht keine Zugänge. Einstieg ab CHF 690, seit 02.09.2026 durch die GEO-Pakete abgelöstPakete · GEO-Pakete
GEOKI-Optimierung einer Website («Generative Engine Optimization»): sie so aufbereiten, dass KI-Assistenten wie ChatGPT oder Perplexity sie verstehen und als Quelle nennen. Ergänzt SEOGEO-Pakete
Freigabe, Review-firstDas Grundprinzip: KI macht die Vorarbeit, eine Fachperson des Kunden prüft und gibt frei, bevor etwas nach aussen gehtPositionierung
Stop-RegelEin Signal beim Kunden, bei dem wir einen Prozess ablehnen oder umlenken, egal wie gern wir den Auftrag hättenGrenzen und Stop-Regeln
NegativlisteÖffentlich publizierte Liste «Passt nicht, wenn …», die Kunden bewusst ausgrenzt. Swiss Shift macht das; bei uns stehen die Grenzen bisher intern01 Swiss Shift
Abo, RetainerMonatliche Zahlung für laufende Leistung wie Betrieb, Beobachtung oder Pflege. «Retainer» ist das Wort der Beratungsbranche dafürPreismodell
AnrechnungDer bezahlte Einstieg wird vollständig an ein Folgepaket angerechnet, das innert 60 Tagen beauftragt wird. Eine Anzahlung, kein RabattPakete
BündelungsregelWer zwei Beobachten-Bausteine nimmt, zahlt den zweiten zum halben Preis, weil die Erhebung gemeinsam läuftPreismodell
Lead, Akquise, KaltakquiseLead: ein möglicher Kunde mit Kontakt. Akquise: Kunden gewinnen. Kaltakquise: unaufgefordert Fremde ansprechen; automatisiert bieten wir das nicht anGrenzen und Stop-Regeln · LeadFlow
ROI, PaybackROI: Verhältnis von Nutzen zu Kosten. Payback: Monate, bis sich die Ausgabe durch die Ersparnis bezahlt hat01 Swiss Shift
USPDas Unterscheidungsmerkmal gegenüber Wettbewerbern («Unique Selling Proposition»)Zielgruppe
KundenspracheDie Wörter des Betriebs (Gewerk, Rapport, Mandat) statt Systemsprache (Ticket, Workflow). Kein interner Name verlässt den VaultPakete

Technik der Lieferschritte

BegriffWas es bedeutetDefiniert in
Sprachmodell, Modell, LLMDas KI-System, das Text liest und erzeugt, etwa Claude oder GPT. LLM heisst «Large Language Model». Es macht die Vorarbeit und entscheidet nichtsPositionierung
Prompt, SystempromptDie schriftliche Anweisung an das Modell. Der Systemprompt beschreibt Rolle, Fachsprache und Ton des BetriebsAnfrageFlow
Schema, JSON-SchemaDie feste Liste der Felder, die das Modell ausfüllen muss, etwa Anliegen, Adresse, Dringlichkeit. JSON-Schema ist die maschinenlesbare Form davonAnfrageFlow
Structured OutputEin Modellaufruf, dessen Antwort an das Schema gebunden ist: Felder statt Fliesstext. Das ist der Unterschied zu «ChatGPT benutzen»AnfrageFlow
Konfidenzwert, KonfidenzschwelleWie sicher sich das Modell bei einem Feld ist, als Zahl. Liegt sie unter der Schwelle, geht der Fall zur Klärung statt zur FreigabeAnfrageFlow
ValidierungAutomatische Prüfung im Code: Pflichtfelder, Schema-Konformität, Schwellen, Plausibilität. Sie entscheidet nichts inhaltlichAnfrageFlow
SchutzregelnZwei Prüfungen im Code: Enthält der Entwurf einen Betrag oder eine Preis-, Termin- oder Lieferzusage, gibt es einen WarnhinweisGrenzen und Stop-Regeln
Review-InboxDie Tabelle, in der die Fachperson des Kunden jeden Fall prüft, korrigiert und freigibt. Hier wartet der Ablauf auf einen MenschenAnfrageFlow
FehlerpfadWas passiert, wenn etwas schiefgeht. Jeder Fehler muss bei einem Menschen landen (Teststufe T6)AnfrageFlow
Workflow, n8n, Low-CodeEin Workflow ist eine Kette automatisierter Schritte. n8n ist die Plattform, auf der wir sie bauen. Low-Code heisst zusammenklicken statt programmieren, eigener Code nur wo nötigKosten Dritter 2026
StackDie Gesamtheit der eingesetzten Werkzeuge und Dienste: Plattform, Modell, Hosting, TabelleKosten Dritter 2026
API, Modell-APISchnittstelle, über die Programme miteinander sprechen. Die Modell-API wird pro Aufruf abgerechnet, Rappen je FallKosten Dritter 2026
Hosting, self-hostedWo Software läuft. Self-hosted: auf dem eigenen Server statt in der Cloud des Anbieters. Spart Gebühren, verlagert Updates und Sicherung zu unsOffene Entscheidungen
KI-AgentEin Modell, das selbständig mehrere Schritte ausführt und Werkzeuge bedient. Ohne feste Aufgabe bieten wir keinen anGrenzen und Stop-Regeln
RAG«Retrieval-Augmented Generation»: Das Modell bekommt vor der Antwort passende Auszüge aus den Dokumenten des Kunden. Technischer Kern von WissensFlow und ChatFlowWissensFlow
OCRTexterkennung in Bildern oder Scans. Handschrift auf Fotos ist der KnackpunktDocFlow
HalluzinationWenn das Modell etwas erfindet: eine Adresse, ein Datum, einen Preis. Abbruchpunkt in jedem TestGrenzen und Stop-Regeln

Web und Sichtbarkeit

BegriffWas es bedeutetDefiniert in
SEOSuchmaschinenoptimierung: bei Google gefunden werdenGEO-Pakete
Crawler, BotProgramm, das Websites automatisch abruft. Google (Googlebot) und KI-Dienste (GPTBot, ClaudeBot) haben eigene. Ist einer gesperrt, ist die Website dort unsichtbarAussenerhebung Prüfliste
IndexierungAufnahme einer Seite in den Index einer Suchmaschine. Nur indexierte Seiten können gefunden werdenfairtransform
SitemapMaschinenlesbare Liste aller Seiten einer Website, für CrawlerGEO-Pakete
robots.txtTextdatei auf der Website, die Crawlern sagt, was sie abrufen dürfenAussenerhebung Prüfliste
Canonical, KanonisierungCanonical: die Angabe, welche Adresse die «richtige» ist, wenn eine Seite unter mehreren erreichbar ist. Host-Kanonisierung: alle Varianten (http/https, mit/ohne www) auf eine umleitenfairtransform
Strukturierte Daten, Schema.orgMaschinenlesbare Angaben im Quelltext (Organisation, Person, Öffnungszeiten, Fragen) nach dem Standard schema.org. Sie machen eine Seite für Suchmaschinen und KI-Assistenten verständlichGEO-Pakete
Rich ResultsErweiterte Darstellung in der Google-Suche (Sterne, Fragen, Öffnungszeiten), die aus strukturierten Daten entstehtGEO-Pakete
EntitätEine eindeutig erkannte Person, Firma oder Sache, die Suchmaschinen und KI-Assistenten mit einer Website verknüpfen. Entitätsaufbau: dafür sorgen, dass diese Verknüpfung entstehtfairtransform
BacklinkLink von einer fremden Website auf die eigene, ein Vertrauenssignal. Backlink-Outreach: solche Links persönlich anfragenGEO-Pakete
Impressionen, Klicks, CTR, PositionImpressionen: wie oft eine Seite in Suchergebnissen erschien. CTR: Klicks geteilt durch Impressionen. Position: durchschnittlicher Rangfairtransform
Search Console, GA4Googles kostenlose Werkzeuge: Die Search Console zeigt, wie Google die Website sieht. Google Analytics 4 zählt Besucherfairtransform
Core Web Vitals, TTFBGoogles Messwerte für Ladezeit und Stabilität einer Seite. TTFB: Zeit bis zum ersten Byte vom Serverfairtransform
Title, Meta-DescriptionDer Seitentitel und die Kurzbeschreibung, die in Suchergebnissen erscheinenfairtransform Titel und Beschreibungen
KI-Übersicht, AI OverviewDie von Google erzeugte KI-Antwort über den SuchergebnissenAussenerhebung Prüfliste
ZitatquelleEine Website, die ein KI-Assistent in seiner Antwort als Quelle nennt. Das Ziel jeder GEO-MassnahmeSichtbarkeitsFlow
Semrush, Otterly, Screaming FrogWerkzeuge: Semrush für Backlinks und Suchdaten, Otterly für die Sichtbarkeit in KI-Assistenten, Screaming Frog zum Crawlen der eigenen WebsiteKosten Dritter 2026
AussenerhebungPrüfung einer Website von aussen, ohne Zugänge, nach fester Prüfliste. Grundlage von Kurz- und VollreportAussenerhebung Prüfliste
AmpelBewertung je Prüffeld in Grün, Gelb, Rot mit Begründung, statt Punktzahl oder NoteKurzreport
CMS, WordPress, DrupalContent-Management-System: Software zum Pflegen einer Website ohne Programmieren. WordPress ist unser Standard, Drupal läuft beim Piloten fairtransformPakete

Geschäft und Recht

BegriffWas es bedeutetDefiniert in
EDÖBEidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter, die Schweizer DatenschutzbehördeMarktdaten Schweiz 2026
DSG, nDSG, FADPDas Schweizer Datenschutzgesetz, revidiert seit 2023. FADP ist die englische BezeichnungMarktdaten Schweiz 2026
Besonders schützenswerte PersonendatenGesundheit, Religion, Strafverfahren, biometrische Daten und Ähnliches. Anderer Sorgfaltsmassstab, nicht als ErstpilotGrenzen und Stop-Regeln
AVVAuftragsbearbeitungsvertrag: regelt, dass wir Personendaten im Auftrag des Kunden bearbeiten. Nötig bei fast jedem BausteinVertragsunterlagen
Verantwortlicher, AuftragsbearbeiterRollen im Datenschutzgesetz: Der Kunde entscheidet über die Daten (Verantwortlicher), wir bearbeiten sie in seinem AuftragVertragsunterlagen
SLA«Service Level Agreement»: vertraglich zugesagte Reaktions- und Verfügbarkeitszeiten01 Swiss Shift
CRM, ERPSoftware für Kundenverwaltung (CRM) und für Auftrag, Lager und Rechnung (ERP). Ersetzen wir nie, binden wir höchstens anGrenzen und Stop-Regeln
PIM, MAM, DAMSysteme für Produktdaten (PIM) und für Bilder oder Medien (MAM, DAM). Erics BerufsfeldPositionierung
VerteilungsschlüsselAufteilung des Nettoertrags eines Projekts nach dem tatsächlichen Stundenaufwand von Manuel und EricOffene Entscheidungen
Fremdspesen, DrittkostenKosten für Werkzeuge und Dienste Dritter. Nie im Paketpreis, immer separat ausgewiesenPreismodell
KlumpenrisikoAlles hängt an einer einzigen Person oder einem einzigen Kunden01 Swiss Shift

Einstieg: 00 Start hier · Aufwandslogik: Aufwandsmodell · Alle Bausteine: Lieferkatalog